Unter den Codenamen Eiger und Mönch will Microsoft zwei Thinclient-Versionen von Windows XP entwickeln. Eiger ist dabei die Basisvariante, während Mönch bereits Security-Features aufweist.
Die Vollversion von Windows XP wird allgemein als ungeeignet für Thin Clients angesehen, schon wegen der Hardwareansprüche des PC-Betriebssystems, während Embedded Windows nicht die Flexibilität und Nutzbarkeit von Konkurrenz-Software wie Linux zeigt. Noch ist ein Lieferdatum für Eiger und Mönch nicht bekannt, nur die technischen Spezifikationen, nach welchen schon ein Rechner mit Pentium 1 und 64 MByte RAM sowie 500 MByte Festpalle zum Betrieb ausreichen soll.
Bei der Namensgebung für die Software hat sich Redmond offenbar von den Schweizer Bergen inspirieren lassen: Die Computer-Clients laufen derzeit unter dem Codenamen Eiger und Mönch. Sie werden laut Gerüchteküche mehr als eine abgespeckte Alternative zur XP Professional Edition sein, sondern vielmehr eine Alternative für Anwender, die bisher Thin-Clients in Verbindung mit einem Server-zentrischen Computermodell verwendet haben.
Die Eiger-Version soll die schlankste Ausführung sein und adressiert den Low-End-Bereich, den auch Linux im Visier hat. Eiger beinhalte einen Remote-Connection-Client, den Internet Explorer, Netzwerk-Print-Fähigkeit sowie den Windows Server Update Service und Unterstützung für Systems Management Server.
Mönch unterstützt neben diesen Funktionen zusätzlich auch noch Wireless-Netzwerke, Windows Mobile Devices sowie VPN (Virtual Private Networking). Die Version soll sich vor allem an Außendienstmitarbeiter, die Geräte benötigen, die kleiner als ein Tablet PC und größer als ein Pocket PC sind.
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